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10 Tipps für die perfekte Skitour
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Schwarze Wand (3105 m)

Tourenbeschreibung:
Es ist noch dunkel, als wir um 06.30 Uhr unser Auto am Wegscheider am Eingang des Wielentals parken. Im Scheine der Stirnlampe packen wir unsere Ausrüstung und beginnen schweigend den langen Anstieg durchs Wielental. Nach einer halben Stunde beginnt die Nacht zögerlich dem Morgen zu weichen, schuld an der Verspätung ist ein mit Hochnebel verhangener Himmel. Nur zögerlich und ab und zu durchbrechen die Sonnenstrahlen die dicke Wolkendecke. Vorbei an der Lercher und Fohrer Alm geht unser Weg zur Jagdhütte wo die Forststrasse endet. Nach einem ersten steileren Abschnitt führt der Weg zuerst zum Unterboden dann zum Oberboden zwei flachen und ebenen Almböden und dann wieder sehr steil südseitig hinauf zur Scharte die ins Mühlbacher Tal führt. Hier treffen wir auch auf den ersten Schnee. Unsere weitere Anstiegsroute sollte uns eigentlich über den Südwestgrat weiter zum Gipfel führen, aber die teilweise vereisten und Schnee bedeckten Felsen machte ein Weiterkommen immer schwieriger. Sehr bald müßen wir erkennen, dass wir da ohne Steigeisen nicht mehr weiterkommen konnten. Da nur ein Mitglied unserer Truppe solche mit dabei hatte, bleibt uns keine andere Wahl, als umzukehren und auf dem vom Mühlbachertal heraufkommenden Steig zu queren. (Sie auch Anstiegsbeschreibung ). Während die mit Steigeisen gut ausgerüstete Zenzi weiter allein über dem Grat zum Gipfel stieg, gehen wir auf der Nordseite hinauf zum Mühlbacher Jöchl wo wir wieder den Norwestgrat anpeilten. In der Zwischenzeit hatten wir schon die Obergrenze der Nebeldecke erreicht und konnten jetzt auf ein Wolkenmeer unter uns hinabschauen. Der Weiterweg über den Grat war jetzt zwar noch stellenweise ausgesetzt eisig, und daher mit großer Vorsicht zu begehen aber schon sehr bald stand die ganze Gruppe bei herrlichstem Sonnenschein am aussichtsreichen Gipfel.

Abstieg wie Aufstieg.
Anmerkungen & Tipps:
Sehr langer und im letzen Teil steiler Anstieg, nur ausdauhernden Gehern vorbehalten..
hotKNOTT Kollegen mit dabei: