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Herbstwanderung am Ritten

Tourenbeschreibung:
Für eine gemütliche Herbstwanderung hatten wir uns diesmal das Rittner Hochplateau ausgesucht. Bereits bei der Anfahrt durch die goldfarbenen Weingüter von St. Magdalena und St. Justina nach Signat kam Vorfreude auf einen schönen Herbsttag auf. Und so begannen wir unsere Rundwanderung am Parkplatz beim Kreuzwegerhaus (770 m.ü.d.M., etwas unterhalb von Signat), kurz auf der Asphaltstraße hinauf zum Kirchlein von Signat und von dort dann, dem Wegweiser Nr. 13 Wolfsgruben folgend, etwas steil hinauf zur unteren und zur oberen Signater Aussicht, wo sich uns bereits der Blick auf den gesamten Bozner Talkessel öffnete. Bei einer Weggabelung folgten wir dem Hinweis zum Mitterstiler See und gelangten so auf den Signater Kopf (1.260 m). Uns mit Mühe vom überwältigenden Panorama losreißend, ging es dann zurück zur Weggabelung und weiter nach Wolfsgruben. Vorbei am See und am Bienenmuseum ging es über das Wallnereck Richtung Lichtenstern und Rappersbühel. Von da bogen wir nach links ab und wanderten auf dem Weg Nr. 15 in der Nähe des Rittnerbahnls weiter nach Klobenstein. Ab hier führte uns der uralter Kirchsteig mit der Nr. 30 (derzeit wegen Rohrverlegungsarbeiten über weite Teile inexistent) hinunter in das Sonnendörflein Siffian, mit herrlichem Blick auf die gegenüberliegende Seite des Eisacktales mit Völs, Ums, Seis, Schloss Prösels, Schlern, Hammerwand und Tschafon und durch Wiesen und in allen Farben leuchtenden Mischwald hinunter zum >Rielingerhof<. Dort wurden wir vom Hofwirt in seiner üblichen und weitum bekannten humorvollen Art begrüßt und von den Kochkünsten der Bäuerin verwöhn.
Da wir bis zum Ausgangspunkt aber noch gute 2 Stunden Weg vor uns hatten, mussten wir bald aufbrechen. Auf dem Keschtnweg ging es dann durch Kastanienhaine, vorbei an teils uralten Kastanienbäumen hinunter in den Gasterergraben, über den Gastererbach und auf der anderen Seite wieder hinauf Richtung Unterinn.
Nach einem kurzen Spaziergang durch das schmucke Dorf nahmen wir die letzte Etappe unserer Runde in Angriff, die uns, immer auf dem Keschtnweg, an wuchtigen Bauernhöfen und an der Hofschänke Partschonerhof vorbei, zurück nach Signat führte, wo wir gerade noch den Sonnenuntergang am Signater Kirchlein erleben durften.
Anmerkungen & Tipps:
Wenn man sich auf diese Rundwanderung etwas vorbereitet und dann mit offenen Augen wandert, kann es ein Tag voller Erlebnisse werden, beschreitet man doch teilweise uralte Wege, wandert abschnittsweise auf der alten Kaiserstraße, entdeckt man mystische Orte und historische Stätten wie z.B. in Siffian das Geburtshaus von Peter Mayr, dem Wirt an der Mahr. Immer wieder trifft man am Weg auf uralte Trockenmauern, alte, malerische Bildstöcke, Kirchlein und Kapellen. Wer mit Kindern wandert, kann ihnen unterwegs uralte Rittner Sagen erzählen, die für Kurzweil und Spannung sorgen.
hotKNOTT Kollegen mit dabei: